Das WRAPT-Journal

Warum nicht einfach einen Wunschzettel teilen?

Es ist die naheliegende Antwort. Sie funktioniert. Und sie kostet genau eine Sache, ausgerechnet die, die du verschenken wolltest.

Was ein geteilter Wunschzettel gut kann

Wo er recht hat, hat er recht. Die Größen stimmen. Niemand kauft etwas doppelt. Niemand muss raten. Für eine Hochzeit, ein Baby oder ein Familienweihnachten mit 12 Leuten und einer Budgettabelle ist eine geteilte Liste das richtige Werkzeug, und hier spricht nichts dagegen.

Was er nebenbei abschafft

Ein Wunschzettel verhindert das Doppelte, indem er das Geheimnis abschafft. Du schreibst auf, was du willst, die andere Seite kauft es, und beim Auspacken wusstest du es längst. Das Dankeschön wird zu einer kleinen Vorführung. Zwischen zwei Menschen, die sich am selben Tag beschenken, ist das viel verlangt, nur damit kein zweiter Toaster kommt.

Es kommt darauf an, wer die Liste schreibt

In WRAPT schreibt die schenkende Seite die Liste, für die andere, und die andere sieht sie nie. Ihr führt je eine kurze, sortierte Liste mit Ideen füreinander. Ein Server vergleicht die beiden Listen, ohne einer Seite je etwas zu zeigen. Hattet ihr beide dieselbe Idee, rutscht sie auf einer Liste leise nach unten. Es wird keine Nachricht verschickt, und niemand sieht die andere Liste.

Das Doppelte ist also trotzdem abgefangen. Nur weiß die Person, die das Paket öffnet, immer noch nicht, was drin ist.

Und was man nicht erraten kann?

Vor allem Größen, und ob die Sache aus dem März noch gewollt ist. Ein Wunschzettel löst das, indem die andere Seite es eintippt. WRAPT löst es mit kleinen Fragen übers Jahr, 10 Sekunden pro Frage, gemischt mit Fragen, die nichts bedeuten. So lässt sich nicht erkennen, welche Antwort wohin gegangen ist. Wie das genau funktioniert.

Also beides

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Die andere Person sieht deine Liste nie.

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